Einen abwechslungsreichen Spieltag erlebten die Anhänger in der örtlichen Eishockeyhobbyrunde am zweiten Spieltag. Zunächst trafen im Süd – West Duell Eisenberg und Unterthingau aufeinander. Hierbei bestimmte der Rekordpokalsieger dieser Runde lange Phasen der Begegnung klar das Geschehen und führte nach dem ersten Durchgang bereits mit 5:1. Dann erwachten die Gockler jedoch mehr und mehr und erzeugten noch eine unerwartete Spannung. Letztlich konnte sich Unterthingau jedoch mit 6:4 behaupten. Anschließend präsentierte Rieder erneut seine Frühform und war klarer Taktgeber im Duell gegen Lengenwang. Am Ende der Begegnung stand ein deutliches 4:1 auf der Anzeigetafel. Wie ausgeglichen die Bulldozer weiterhin aufgestellt sind, zeigen schon die vier verschiedenen Torschützen. Deutlich mehr Mühe als erwartet hatte der Titelverteidiger aus Stötten mit Bertoldshofen. Beide Teams finden nur recht zäh in die laufende Spielzeit. Bertoldshofen hielt in diesem Derby ganz lange wacker entgegen und musste sich erst kurz vor Spielende durch einen Treffer vom Spielertrainer der Crocodiles, Rainer Hindelang geschlagen geben.
Max Krause aus Rieder konnte auch gegen Lengenwang einen Treffer zum Sieg beitragen. Er führt mit insgesamt vier Treffern damit die Torschützenliste an.
Vor Weihnachten stehen in dieser Runde noch zwei Begegnungen an. Zum Auftakt trifft am Samstag zunächst Bertoldshofen auf Lengenwang. Im Hinspiel hielten die Pinguins hier lange entgegen, ehe sich die Floschenflitzer mit 2:0 durchsetzten. Anschließend trifft der Titelverteidiger aus dem Geltnachtal auf die Thingauer Grizzlies. Die Crocodiles werden sich sicherlich kräftig steigern müssen, wollen sie die Grizzlies ernsthaft herausfordern. Thingau trifft dann am ersten Weihnachtsfeiertag auf die Wirtsee Pinguins. Die beiden Kontrahenten treffen sich traditionell zum Weihnachtsklassiker auf dem Eis.
Gockel Rangers Eisenberg - Thingau Grizzlies 4 – 6 (1:5/2:1/1:0)
Tore: 0:1 Johannes Filser (1.), 0:2 Florian Müller (5.), 1:2 Felix Abraham (11.), 1:3 Florian Beck (13.), 1:4 Matthias Schrägle (18.), 1:5 Florian Müller (20.), 2:5 Bernhard Mayr (27.), 2:6 Christoph Ruschka (36.), 3:6 Bernhard Mayr (39.), 4:6 Marius Abraham (49.)
Strafzeiten: 8 – 4
Der Gast zeigte von Beginn an, dass sie gewillt waren, nach dem Auftaktsieg gegen Bertoldshofen vom vergangenen Wochenende, auch in diesem Duell wieder die zu vergebenden Punkte mitnehmen zu wollen. Denn sie erzeugten von Beginn an Druck auf das Drittel der Rangers, und gingen nach nicht mal einer Minute Spielzeit, durch ihren Goalgetter der vergangenen Jahre, Johannes Filser in Führung. Dieser bekam die Scheibe in Überzahl von seinem Sturmkollegen Tobias Hiltensperger mustergültig serviert, sodass er das Spielgerät nur noch einschieben brauchte. Auch in der Folge waren die jungen Gockler mit dem Tempo des Gastes teilweise überfordert. So erhöhte Florian Müller in der 5. Spielminute mit einem Schlagschuss von der blauen Linie auf 0:2. Im weiteren Spielverlauf erspielten sich die agilen Grizzlies weitere hochkarätigen Möglichkeiten, scheiterten jedoch größtenteils an sich selbst. So verkürzte Felix Abraham in der 11. Minute nach herrlicher Vorarbeit von Alexander Melzer auf 1:2. Doch die Freude wollte nicht allzu lange anhalten. Denn keine zwei Minuten später stellten die Grizzlies die alte zwei Tore Führung wieder her. Florian Beck eroberte sich hierbei die Scheibe im Slot und versenkte diese aus kürzester Distanz unter die Querlatte. Der GRC spielte bei Weitem kein schlechtes Hockey, doch die Gäste nutzten an diesem Abend jeden noch so kleinen Fehler der Hausherren gnadenlos aus. So erhöhten sie noch vor der ersten Pause durch Matthias Schrägle in Minute 18 und Florian Müller mit der Pausensirene auf 1:5. Eigentlich schien diese Partie nach den ersten zwanzig Minuten so gut wie entschieden. Doch Kapitän Bernhard Mayr fand in der Pause die richtigen Worte und so zeigten die Eisenberger in Folge ihr wohl wichtigstes Attribut. Sie setzten bedingungslosen Kampfgeist ein und legten eine unglaubliche Moral an den Tag. Diese wurde in der 27. Spielminute belohnt. Bernhard Mayr verkürzte mit einem trockenen Handgelenkschuss auf 2 :5. In der 36 Minute wurde es dann sehr bitter für den GRC. Zunächst musste Daniel Köpf zwei Minuten in die Kühlbox, ehe die Schiedsrichter auch noch Berny Mayr für zwei Minuten vom Eis stellten. In doppelter Unterzahl agierte Thingau dann brandgefährlich und erhöhte in Minute 36 durch Christoph Ruschka auf 2:6. Doch auch von diesem Nackenschlag zeigten sich die Gockler weiterhin unbeeindruckt. Und so war es erneut Kapitän Mayr, der in der 39. Minute
nochmals verkürzen konnte. Mit dem Zwischenstand von 2:6 wurden dann die Seiten das zweite Mal gewechselt. Im Schlußabschnitt zeigten die Eisenberger ihr wohl bestes Eishockey. Die Defensive um Abwehrchef Joshi Kössel blockte nahezu jeden Schuss ab und auch Goalie Tobias Stapf vereitelte die restlichen Hochkaräter der Gäste teilweise spektakulär. Der GRC hatte nun auch deutlich mehr Spielanteile als zu Beginn des Spiels. Der Gast hingegen wurde nur noch über Kontersituationen gefährlich. Die Rangers belohnten sich nochmals für ihren Aufwand und verkürzten in Minute 46 durch Marius Abraham, der die Scheibe mit seiner Stockhandseite im gegnerischen Gehäuse versenkte, Das Heimteam versuchte es zwar weiterhin, kam aber zu keinem Treffer, so endete dieses Match letztlich mit 4:6.
Bulldozer Rieder - Floschenflitzer Lengenwang 4 – 1 (1:0/2:1/1:0)
Tore: 1:0 Max Krause (5.), 2:0 Samuel Martin (30.), 3:0 Valentin Guggenmos (32.), 3:1 Markus Frank (33.), 4:1 Manfred Gödel (41.)
Strafzeiten: 4 – 6
Die Bulldozer übernahmen vom Anpfiff weg das Kommando und wollten damit zeigen, wer auf heimischem Eis das Sagen hat. Die ersten zehn Minuten spielten sich weitestgehend nur im Drittel der Gäste aus Lengenwang ab. Daraus resultierte auch in der 6. Minute der verdiente Führungstreffer für Rieder durch ihren Kapitän Max Krause. Trotz zahlreicher weiterer guter Möglichkeiten für die Bulldozer blieb es bei der knappen Führung bis zur ersten Drittelpause. Im mittleren Abschnitt machte der Gastgeber dort weiter wo er im ersten Abschnitt aufgehört hatte und erhöhte durch weitere zwei Treffer von Samuel Martin in der 30. und Valentin Guggenmos nur drei Minuten später, trotz Unterzahl, die Führung auf 3:0. Auch der schnelle Anschlusstreffer zum 3:1 durch Markus Frank änderte nichts am Spielverlauf. Im Schlussabschnitt sorgte schließlich Manfred Gödel mit dem 4:1 für die endgültige Entscheidung zum verdienten Erfolg der Bulldozer.
Crocodiles Stötten - Pinguins Bertoldshofen 1 – 0 (0:0/0:0/1:0)
Tore: 1:0 Rainer Hindelang (52.)
Strafzeiten: 6 – 0
Nach der Auftaktniederlage zum Saisonstart waren die Crocodiles an diesem Derbyabend auf Wiedergutmachung aus und zeigten von Beginn an gegen gut verteidigenden Pinguins eine deutliche Leistungssteigerung. In diesem sehr fairen Derby übernahmen die Gastgeber das Spiel, scheiterten jedoch immer wieder am Goalie der Pinguins. Im Laufe der Partie änderte sich der Spielverlauf kaum, Stötten machte das Spiel und Bertoldshofen blieb mit ihren Konterangriffen stets gefährlich. In der 52. Spielminute gelang es den Crocodiles dann doch in Person von Rainer Hindelang der Treffer zum 1:0 zu erzielen und somit die Führung zu übernehmen. Dieses Tor bedeutete gleichzeitig auch das Endergebnis und somit den ersten Sieg im zweiten Saisonspiel für die Crocodiles.
Platz |
Verein |
Spiele |
Tore |
Punkte |
1. |
Bulldozer Rieder
|
2
|
8 : 1
|
4 - 0
|
2. |
Thingauer Grizzlies
|
2 |
10 : 6
|
4 - 0
|
3. |
Floschenflitzer Lengenwang
|
3
|
6 : 7
|
3 - 3
|
4. |
Geltnach Crocodiles Stötten
|
2 |
1 : 4
|
2 - 2
|
5. |
Gockel Rangers Eisenberg
|
2 |
7 : 9
|
1 - 3
|
6. |
Wirtsee Pinguins Bertoldshofen |
3 |
2 : 7
|
0 - 6
|
Nächsten Spiele |
Tag |
Datum |
Uhrzeit |
Heim |
Gast |
Ort |
Sa. |
21.12.24 |
20:00 |
Wirtsee Pinguins Bertoldshofen
|
Floschenflitzer Lengenwang
|
MOD |
So. |
22.12.24 |
20:40 |
Geltnach Crocodiles Stötten
|
Thingauer Grizzlies
|
Pfronten |
Mi. |
25.12.24 |
18:00 |
Wirtsee Pinguins Bertoldshofen
|
Thingauer Grizzlies
|
MOD |