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Am vergangenen Samstag stand der zweite Teil der diesjährigen Play-Off Runde der Eishockeyhobbyrunde um den Ott – Jakob Cup an. Zum Finaltag pilgerten wieder hunderte von Eishockeybegeisterte nach Pfronten, wo seit Jahren diese Endrunde stattfindet. Und keiner sollte seinen Weg den er in Kauf nahm bereuen. Denn die vier  beteiligten Teams, die alle im Großraum Marktoberdorf angesiedelt sind, boten ihren Fans einige Leckerbisse zum Abschluss der Saison. Zum Auftakt trafen im Spiel um den Platz die Mannschaften aus Lengenwang und Rieder aufeinander. Trotz ersatzgeschwächtem Kader lieferten die Bulldozer den Floschenflitzern einen offenen  Schlagabtausch, das Match wogte hierbei immer wieder hin und her. Am Ende durfte sich Lengenwang über einen knappen aber nicht unverdienten 4:3 Erfolg freuen, und belegten somit am Ende einer Kräftezehrenden Spielzeit Platz 3.

Anschließend trafen sich der Rekordmeister aus Thingau und der Titelverteidiger aus Stötten zum Finale. Und dieses Spiel verdiente wirklich diese Bezeichnung, denn was hierbei abging war zum Zunge schnalzen. Die Grizzlies gingen Mitte des Auftaktabschnittes in Führung und bauten diese im Mitteldrittel in Minute 22 innerhalb von 12 Sekunden auf 3:0 aus. Doch wer dachte durch diesen Nackenschlag gaben sich die Crocodiles geschlagen, kannte die Crocodiles noch nicht. Denn diese schnappten unvermindert zurück und drehten die Partie bis zur 49. Minute zur eigenen 4:3 Führung. Mit zunehmender Spieldauer steigerte sich die Dramatik immer weiter. Und so gelang den Thingauer in der Schlußphase doch noch der Ausgleichstreffer zum 4:4 nach 60 Minuten. Somit musste die Entscheidung im anschließenden Penaltyschießen gefunden werden. Und auch hierbei steigerte sich die Spannung ins Unermessliche. Denn nach drei Schützen pro Team stand es 2:2 und es war noch immer kein Sieger ermittelt. Also musste es nun Mann gegen Mann in einzelnen Duellen weiter gehen. Hierbei erwies sich Johannes Filser gleich im ersten Duell mit seinem Gegenüber als Matchwinner. Somit feierten die Grizzlies gemeinsam mit ihren Fans frenetisch einen weiteren Meistertitel.

Am selben Abend fand dann zum ersten Mal in diesem Wettbewerb die Abschlussfeier mit Playersnight statt, diese wurde in Bertoldshofen durchgeführt. In gewohnter Manier führte Spielgruppenleiter Gerhard Schmid durch den offiziellen Teil. Hierbei wurden neben dem neuen Titelträger auch der Torschützenkönig Johannes Filser vom neuen Meister mit 14 Treffern geehrt. Topskorer dieser Runde wurde Max Krause aus Rieder mit 20 Treffern bzw. Vorlagen. Als stärkster Goalie wurde Tobias Stapf aus Eisenberg, und als bester Rookie, das bedeutet stärkster Jungstar wurde Jakob Hebeisen aus Lengenwang von den beteiligten Teams gewählt. Zur fairsten Mannschaft der Runde entwickelten sich im Laufe der Saison die Wirtsee Pinguins Bertoldshofen, die den von der VR-Bank ausgelobten Fair Play Betrag sein Eigen nennen durften. Nachdem der offizielle Teil abgeschlossen war, feierten die Spieler gemeinsam bis in die frühen Morgenstunden des nächsten Tages.

Spiel um Platz drei
Floschenflitzer Lengenwang - Bulldozer Rieder 4 – 3 (0:1/3:1/1:1)
Tore: 0:1 Robin Thiel (17.), 1;1 Johannes Jäger (23.), 2:1 Stefan Kujan (27.), 2:2 Roman Stöckle (28.), 3:2 Andreas Bauer (33.), 4:2 Stefan Müller (41.), 4:3 Max Krause (48.)
Strafzeiten: 8 – 10
Im kleinen Finale im Spiel um den dritten Platz lieferten sich die beiden Teams aus Rieder und Lengenwang ein kurzweiliges und ansehnliches Spiel. Die Bulldozer gingen nach einem herrlich vorgetragenen Konter von Robin Thiel kurz vor Ende des ersten Drittels mit 0:1 in Führung. Optisch gesehen jedoch hatten die Floschenflitzer mehr vom Spiel, konnten diese Überlegenheit jedoch zunächst nicht in zählbares ummünzen. Dies sollte sich dann jedoch im zweiten Abschnitt ändern, welches die Lengenwanger nach Treffern von Johannes Jäger, Roman Stöckle und Andreas Bauer zu ihren Gunsten drehen konnten. Stefan Kujan gelang dazwischen in der 27. Minute der erneute Führungstreffer für Rieder zum 1:2. Zur zweiten Pause führten dann jedoch die Floschenflitzer mit 3:2. Zu Beginn des Schlussabschnittes trat das Team um Spielertrainer Benny Roth weiterhin überlegen auf und erhöhte nach einem souverän abgeschlossenen Alleingang von Stefan Müller, der Manuel Gruber im Gehäuse der Bulldozer mit einem satten Schlagschuss durch die Beine überwinden konnte auf 4:2. Im Anschluss an diesen Treffer kippte die Begegnung immer mehr in Richtung der Bulldozer. Nach einem herrlichen zwei auf eins Konter, konnte Max Krause den Lengenwanger Torwart Martin Popp mit einem platzierten, halbhohen Schuss aufs lange Eck überwinden. In den Schlussminuten drückten die Bulldozer noch einmal kräftig, konnten jedoch kein weiteres Tor mehr erzielen. So gewannen die Floschenflitzer letztlich verdient mit 4:3 und sicherte sich den dritten Platz.

Finale!
Thingauer Grizzlies - Geltnach Crocodiles Stötten 5 – 4 (1:0/2:2/1:2/1:0)
Tore: 1:0 Johannes Filser (13.), 2:0 Christoph Ruschka (22.), 3:0 Florian Beck (22.), 3:1 Franz Fichtl (26.), 3:2 Franz Fichtl (28.), 3:3 Tobias Bockhart (43.), 3:4 Michael Oberweiler (49.), 4:4 Johannes Klein (53.), 5:4 Johannes Filser (PP.)
Strafzeiten: 22 – 20
Beide Teams gingen hochkonzentriert in diesen Höhepunkt einer jeden Spielzeit und lieferten sich ein packendes Duell, das an Dramatik kaum zu überbieten war. Von Beginn an entwickelte sich ein temporeiches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Dabei brachte Johannes Filser die Grizzlies während einer Unterzahlphase in der 13. Spielminute mit einem sehenswerten Schlagschuss in Führung. Die Crocodiles ließen sich jedoch davon nicht groß beeindrucken, konnte aber trotz guter Möglichkeiten zunächst keinen Treffer erzielen. So ging es mit dem knappen Vorsprung für Unterthingau in die erste Pause. Der zweite Spielabschnitt begann dann recht furios. Innerhalb von lediglich zwölf Sekunden erhöhten die Grizzlies auf 3:0. Zunächst stand Christoph Ruschka goldrichtig vor dem gegnerischen Gehäuse, dann setzte sich Florian Beck mit einer starken Einzelleistung durch und ließ die Fans zum zweiten Mal jubeln. Viele hielten das Spiel zu diesem Zeitpunkt wohl für entschieden – doch weit gefehlt, den Stötten bewies Kampfgeist. Das Spiel wurde zunehmend härter, was zu zahlreichen Strafzeiten auf beiden Seiten führte. Die Crocodiles nutzten ein doppeltes Überzahlspiel eiskalt aus. Zweimal war es Franz Fichtl, der Thingaus Defensive keine Chance ließ und das Spiel mit seinen Treffern auf 3:2 stellte. Plötzlich war die Partie wieder geöffnet. Im Schlussdrittel lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Stötten drückte auf den Ausgleich und wurde auch belohnt. Tobias Bockhart traf in der 42. Minute zum 3:3 Ausgleich und brachte die Crocodiles komplett zurück ins Spiel. Sechs Minuten später folgte dann der Schock für die Grizzlies – Michael Oberweiler nutzte einen Fehler im Spielaufbau des Rekordchampions eiskalt aus und brachte sein Team erstmals in Führung. Doch die Grizzlies zeigten Moral, Johannes Klein schnappte sich in der 52. Spielminute die Scheibe, zog allein aufs gegnerische Tor zu und überwand Florian Kraus zum 4:4 - Ausgleich. Nach 60 intensiven Minuten musste die Entscheidung also im Penaltyschießen fallen. Nach jeweils drei Schützen und zwei Treffern auf beiden Seiten war es schließlich Johannes Filser, der den entscheidenden Penalty verwandeln konnte und seine Grizzlies zum Meister krönte. Die Fans aus Unterthingau feierten ausgelassen doch es blieb auch Gesprächsstoff. Die in einzelnen Situationen zu kleinlichen Entscheidungen des Unparteiischen Duos sorgten während der Begegnung immer wieder für Diskussionen. Am Ende stand ein würdiger Sieger fest, und die Thingauer Grizzlies dürfen sich über einen hart erkämpften Titel freuen. Ein Saisonfinale, dass an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten war!

Am vergangenen Samstag fand im Eisstadion in Pfronten der erste Teil der diesjährigen Play-Off Runde des Ott-Jakob Cup statt. Hierzu strömten wieder hunderte von Anhänger der vier Teilnehmer sowie zahlreiche Eishockeybegeisterte hinzu. Im ersten Halbfinale trafen der Hauptrundensieger aus Unterthingau sowie der letztjährige  Finalteilnehmer aus Lengenwang aufeinander. Die beiden Teams lieferten sich über die gesamte Spielzeit einen offenen Schlagabtausch, so dass das Spiel mehrfach hin und her wankte. Letztlich hatten die Grizzlies an diesem Tag das wohl stabilere Nervenkostüm und siegten am Ende mit 3:2. Als Spieler des Spiels kristallisierte sich hierbei
Matthias Schrägle heraus. Der mit seiner Sturmreihe für alle drei Treffer der Grizzlies verantwortlich zeigte. Im zweiten Halbfinale standen sich der Titelverteidiger aus Stötten und die Bulldozer Rieder, die eine überragende Hauptrunde spielten und diese als zweiter beendeten gegenüber. Über die Hauptrunde gesehen ging sicherlich
das Team aus Rieder als Favorit in die Begegnung. Diese durchlebten jedoch einen rabenschwarzen Tag und fanden zu keiner Sekunde so wirklich in die Partie. Sie erspielten sich zwar gelegentlich auch Torchancen, scheiterten doch regelmäßig am Stöttener Goalie Lorenz Kopp, der in dieser Begegnung über sich hinauswuchs. Und so gingen die Crocodiles in der 14. Spielminute erstmals in Führung und bauten diese bis zum Ende des Spieles auf einen 6:0 Sieg aus. Natürlich kannte der Jubel bei ihnen über den erneuten Finaleinzug keine Grenzen. So kommt es nun am kommenden Samstag mit dem Finaltag zum Abschluss der Saison. Gestartet wird dieses Event um 13:00 Uhr mit dem Spiel um Platz drei zwischen Rieder und Lengenwang. Diesem schließt sich dann mit dem Endspiel zwischen Thingau und Stötten der Höhepunkt jeder Sportart an. Auch hierzu werden sicherlich wieder Scharen von Fans dieser schnellen Sportart nach Pfronten strömen.

Da diese Veranstaltung wie schon der Halbfinaltag von der Juniorenleitung des EV Pfronten gecatert wird, wird darum gebeten kein Essen und Getränke mit ins Stadion zu bringen. Der Erlös beider Veranstaltungen kommt der Jugendarbeit des EVP zu gute.

Am Abend findet in der Turnhalle in Bertoldshofen die Abschlussfeier mit Übergabe des neuen und von der Marktoberdorfer Firma Kujan gestifteten Wanderpokals, sowie die Ehrung verdienter Spieler statt.

Thingauer Grizzlies - Floschenflitzer Lengenwang 3 – 2 (1:1/0:1/2:0)
Tore:1:0 Matthias Schrägle (11.), 1:1 Stefan Müller (15.), 1:2 Johannes Jäger (30.), 2:2 Matthias Schrägle (51.), 3:2 Matthias Schrägle (55.)
Strafzeiten: 10 + Sd (A. Mayer) – 6
Die Floschenflitzer waren im ersten Halbfinale über weite Strecken der Partie das spielbestimmende Team, und ließ so bei seinem Anhang die deutliche Niederlage vom letzten Vorrundenspiel von letzter Woche gegen denselben Gegner vergessen. Dennoch erwischten die Grizzlies den besseren Start und gingen in der elften Spielminute durch
Matthias Schrägle in Führung. Der Akteur der Grizzlies nutzte eine Unachtsamkeit der Gäste. Doch nur vier Minuten später schlug Lengenwang zurück. Stefan Müller glich in einer Überzahlphase zum 1:1 aus, dies war gleichzeitig der Pausenstand nach dem ersten Drittel. Nach der ersten Pause kamen die Floschenflitzer vom Ausgleichstreffer angespornt besser aus der Kabine. In der 30. Minute brachte Johannes Jäger sein Team nach einem Alleingang in Führung, als er die Scheibe durch die Beine vom Thingauer Goalie Tim Albat schob. Thingau tat sich im weiteren Verlauf des mittleren Drittels weiterhin recht schwer, und fand keine Lösungen gegen das druckvolle Spiel von Lengenwang. Zudem schwächten sie sich durch in den Augen des Schiedsrichterduos fragwürdige Strafen selbst. Erst zehn Minuten vor Schluss keimte wieder Hoffnung bei Thingau auf. Wieder war es Matthias Schrägle, der die gegnerische Defensive aussteigen ließ und Martin Popp im Tor der Floschenflitzer sehenswert verlud – der vielumjubelte 2:2 Ausgleich. Dieser Treffer gab den Grizzlies den nötigen Schwung, und plötzlich drehten sie auf. Fünf Minuten vor Ende der Partie war es erneut Schrägle, der seinen großen Tag krönte. Mit seinem dritten Treffer brachte er die Grizzlies nicht nur auf die Siegerstraße, sondern auch ins Finale. Der Rekordmeister trifft nun
am kommenden Samstag auf den Titelverteidiger aus Stötten. Dort soll die Saison mit dem nächsten Titel gekrönt werden.

Geltnach Crocodiles Stötten - Bulldozer Rieder 6 – 0 (1:0/2:0/3:0)
Tore: 1:0 Florian Bottner (14.), 2:0 Christoph Hindelang (23.), 3:0 Markus Müller (30.), 4:0 Rainer Hindelang (43.), 5:0 Peter Endrass (50.), 6:0 Franz Fichtl (52.)
Strafzeiten: 10 – 10 + Sd (Hörl)
Im zweiten Halbfinale war alles angerichtet für ein spannendes Match zwischen dem Zweiten und Dritten der Hauptrunde. Zu Beginn der Partie tasteten sich die beiden Kontrahenten noch etwas ab, da keiner das erste Gegentor kassieren wollte. Nach und nach zogen jedoch die Crocodiles dann das Tempo an und gingen folgerichtig in der 14. Minute durch Florian Bottner in Führung. Mit diesem Ergebnis ging es anschließend auch in die erste Drittelpause. Im zweiten Abschnitt blieben die Bulldozer immer wieder gefährlich, scheiterten jedoch mal und mal am herausragenden Stöttener Goalie Lorenz Kopp. Die Crocodiles drehten mit der Führung im Rücken immer weiter auf. Christoph Hindelang erzielte dann mit einer eins auf eins Situation das 2:0. Kurze Zeit später nutzte Markus Müller einen Abpraller des Goalies aus Rieder zum 3:0 eiskalt aus. Im letzten Drittel wollten die Crocodiles dann auch endgültig alles klar machen. Und dies sollte in hervorragender Weise gelingen. In der 42. Spielminute war es Spielertrainer Rainer Hindelang der nach schöner Vorarbeit von Christoph Hindelang das Ergebnis auf 4:0 stellte. Kurz darauf war es Peter Endrass, der mit einem wuchtigen Schlagschuss das Resultat auf 5:0 schraubte. Den Schlusspunkt in dieser Partie markierte Franz Fichtl mit dem 6:0 aus Sicht der Crocodiles. Alles in allem ein verdienter Sieg für den Titelverteidiger im Halbfinale des Ott-Jakob Cup.

 

Finale

Tag

Datum

Uhrzeit

Platzierungsspiel

Heim

Gast

Ort

Sa.
22.02.25
13:00
Spiel um Platz 3
Bulldozer Rieder
Floschenflitzer Lengenwang
Pfronten
Sa.
22.02.25
15:30
Endspiel
Thingauer Grizzlies
Geltnach Crocodiles Stötten
Pfronten

Kurz vor Ende der Hauptrunde standen sich am letzten Wochenende im Ott – Jakob Cup, der örtlichen Eishockeyhobbyrunde die beiden erstplatzierten Teams aus Rieder und Unterthingau gegenüber. Bereits in den Auftaktminuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch in dem Matthias Schrägle seine Torjägerqualitäten unter Beweis zu stellen wusste. In kürzester Zeit erzielte er zwei Treffer, diese wurden nur unterbrochen vom Ausgleichstreffer der Bulldozer durch Youngstar David Hofmann. Zu dieser Zeit war für die Grizzlies die Welt noch in Ordnung. Dies sollte sich im weiteren Spielverlauf jedoch schnell ändern, den personell stark gebeutelten Thingauer gingen zunehmend die Kräfte verloren. Dies wussten clevere Bulldozer geschickt auszunutzen und drehten die Partie innerhalb weniger Minuten mit drei Treffern zu ihren Gunsten und revanchierten sich am Ende mit einem 6:2 Sieg für die Niederlage im Hinspiel. Diese tat den Grizzlies jedoch nicht mehr groß weh, da beide Teams bereits vor Spielbeginn für die Endrunde qualifiziert waren.
Zudem standen sich am anderen Ende der Tabelle die Teams aus Eisenberg und Bertoldshofen gegenüber. Nachdem die Rangers ihre Spiele zuletzt dreimal in Folge ohne Punktgewinn beenden mussten waren sie an diesem Abend das cleverere Team und konnten am Ende mit einem 4:1 Erfolg die Punkte einstreichen. Matchwinner war hierbei wiedermal Bernhard Mayr mit zwei Treffern.

Die Torschützenliste dieser Runde führt Max Krause aus Rieder mit 12 Treffern an.

Zum Abschluss der Hauptrunde stehen am kommenden Wochenende nochmal vier Begegnungen an. Hierbei stehen sich der neue Tabellenführer aus Rieder und die Rangers aus Eisenberg gleich zweimal gegenüber. Für Rieder sollten es zwei Partien zur Vorbereitung auf die Play-Offs werden, wogegen Eisenberg mindestens noch drei Punkte benötigen würden um sich erstmals an der Endrunde zu beteiligen. Zudem treffen die Thingau Grizzlies auf die Floschenflitzer Lengenwang. Und zum Abschluss der Hauptrunde treffen noch die Wirtsee Pinguins im Lokalderby auf die Geltnach Crocodiles. Hier wird Bertoldshofen mit Sicherheit bestrebt sein Stötten zu ärgern und sich zum Abschluss der Saison die ersten Punkte zu ergattern.

Bulldozer Rieder - Thingauer Grizzlies 6 – 2 (1:2/4:0/1:0)
Tore: 0:1 Matthias Schrägle (5.), 1:1 David Hofmann (7.), 1:2 Matthias Schrägle (11.), 2:2 Valentin Guggenmos (22.), 3:2 Max Krause (24.), 4:2 Levi Zeiler (28.), 5:2 Valentin Guggemos (36.), 6:2 Max Krause (49.)
Strafzeiten: 6 – 4
Beide Kontrahenten starteten wie für ein Spitzenspiel zu erwarten war mit hohem Tempo. So gingen die Gäste nach einer schönen Einzelleistung von Matthias Schrägle mit 0:1 in Führung. Doch die Antwort der Heimmannschaft ließ nicht allzu lange auf sich warten. Nur zwei Minuten danach glich Rookie David Hofmann die Partie postwendend wieder aus. Trotz dieses Gegentreffers behielten die Grizzlies zunächst die Oberhand in diesem Duell und gingen wenig später erneut durch Matthias Schrägle mit 1:2 in Führung, was auch dem Spielstand des ersten Drittels entsprach. Die Ansprachen von Interims Coach Julian Dietrich und Kapitän Max Krause sollte mit Beginn des Mitteldrittels eine starke Wirkung bei ihrem Team zeigen. So kamen die Bulldozer wie die Feuerwehr aus der Kabine. Sie nahmen sofort das Zepter in die Hand und dominierten ab diesem Zeitpunkt ihren Gegner nach Belieben. Folgerichtig vielen 3 Treffer binnen acht Minuten. Selbst eine Überzahlphase konnte den ersatzgeschwächten Gegner aus Thingau nicht mehr ins Spiel zurück bringen. Bei ihm fehlten an diesem Nachmittag einige wichtige Akteure. Ein weiterer Treffer der Bulldozer durch Valentin Guggenmos sollte dann in der 36. Spielminute zum Zwischenstand von 5:2 führen. Mit diesem wurden dann die Seiten ein weiteres Mal gewechselt. Der Schlussabschnitt sollte den Spielverlauf nicht mehr groß verändern, weiterhin bestimmte Rieder die Begegnung und so stellte Kapitän Max Krause mit dem Treffer zum 6:2 in der Schlussphase den Endstand her. Überragende Akteure auf Seite der Bulldozer sollten an diesem Tag mal wieder Valentin Guggemos und Kapitän Max Krause sein, welche sich an 4 bzw. 5 Treffern des Gastgebers beteiligten.

Gockel Rangers Eisenberg - Wirtsee Pinguins Bertoldshofen 4 – 1 (1:0/3:1/0:0)
Tore: 1:0 Bernhard Mayr (13.), 2:0 Alexander Melzer (21.), 2:1 Fabian Kollmann (21.), 3:1 Bernhard Mayr (34.), 4:1 Josef Waibl (39.)
Strafzeiten: 2 – 0
Die Rangers starteten nach zuletzt drei Niederlagen in Folge hochkonzentriert in diese Begegnung und bestimmten es vom Anpfiff weg, sie vergaßen anfangs lediglich sich in der letzten Zone zu belohnen. Aber auch die Pinguins hielten wacker dagegen und schafften es so die Gockler lange Phasen des Auftaktdrittels fern von ihrem Gehäuse zu halten. Und so benötigte es eine Einzelleistung von Bernhard Mayr, der die Scheibe an der blauen Linie bekam und sich anschließend gegen zwei Gästespieler durchzusetzen verstand. Mit einem Handgelenkschuss unter die Latte brachte er seinem Team in der 13. Spielminute den herbei ersehnten Führungstreffer. Auch im Anschluss hatten die Eisenberger mehr Spielanteile, agierten jedoch im Abschluss zu harmlos. Kurz vor der ersten Pause erspielten sich dann auch die Gäste einige vielversprechende Abschlüsse, welche jedoch allesamt vom gegnerischen Torhüter Tobias Stapf geklärt werden konnten. Somit ging es mit dem knappen Vorsprung für den Gastgeber in die erste Pause. Im Mitteldrittel erwischten die Eisenberger dann gleich einen Start nach Maß. Der GRC entschied den ersten Bully zu seinen Gunsten und so machte sich Alexander Melzer auf die Reise und erhöhte nach lediglich 9 Sekunden auf 2:0. Statt dass sie davon geschockt gewesen wären fand das Team vom Wirtsee immer besser in die Partie. Sie erspielten sich eine Reihe von Chancen, und verkürzten somit nicht unverdient auf 2:1. Lucas Schrom gab hierbei einen vermeintlich harmlosen Schuss ab, welcher jedoch unglücklich abgefälscht auf der Kelle von Fabian Kollmann landete, letzterer ließ sich nicht lange bitten und verstaute das Spielgerät im Kasten des Gegners. Die Pinguins witterten natürlich ihre Chance und hatten das Momentum sichtlich auf ihrer Seite. Hier verhinderten jedoch Goalie Stapf und das Torgestänge einen weiteren Treffer der Gäste. Quasi mitten in der Druckphase der Pinguins erhöhten dann aber die Rangers auf 3:1. Wieder war es hier der auffällige Bernhard Mayr, der die Scheibe an der blauen Linie eroberte und dessen Schlenzer seinen Weg ins Tor des Gegners fand. Dieser Treffer zeigte dann jedoch Wirkung bei den Gästen. Für eine Vorentscheidung sorgten die Eisenberger dann unmittelbar vor Ende des Mitteldrittels. Bernhard Mayr scheiterte zunächst noch an Torhüter Follner, den folgenden Nachschuss beförderte Josef Waibel dann aber ansatzlos in die Maschen. So ging es mit einer komfortablen 4:1 Führung für Eisenberg in den finalen Abschnitt. In diesem verwalteten die Rangers geschickt das Resultat. Nachdem keine weiteren Treffer mehr fallen sollten endete die Durststrecke der Gockler mit einem 4:1 Sieg. Mit diesem Erfolg konnten sie auch den kleinen Hoffnungsschimmer auf die Teilnahme an der Play-Off Runde aufrecht-erhalten.

Platz

Verein

Spiele

Tore

Punkte

1.
Bulldozer Rieder
8
33 : 15
14 - 2
2.
Thingauer Grizzlies
9
37 : 21
14 - 4
3.
Floschenflitzer Lengenwang
9
23 : 18
10 - 8
4.
Geltnach Crocodiles Stötten
9
17 : 23
8 - 10
5.
Gockel Rangers Eisenberg
8
22 : 32
6 - 10
6.
Wirtsee Pinguins Bertoldshofen
9
13 : 36
0 - 18

 

Nächsten Spiele

Tag

Datum

Uhrzeit

Heim

Gast

Ort

Sa.
08.02.25
13:00
Thingauer Grizzlies
Floschenflitzer Lengenwang
Pfronten
Sa.
08.02.25
19:30
Bulldozer Rieder
Gockel Rangers Eisenberg
Pfronten
So.
09.02.25
17:00
Gockel Rangers Eisenberg
Bulldozer Rieder
Pfronten
So.
09.02.25
20:00
Wirtsee Pinguins Bertoldshofen
Geltnach Crocodiles Stötten
Marktoberdorf

Am letzten Wochenende vor den Play-Offs ging es auf sämtlichen Eisflächen im Ostallgäu nochmal turbulent zu. Auch bekamen die Anhänger der Ott-Jakobrunde hochklassiges Hobbyeishockey mit Überraschungen und Sensationen geboten. Das begann gleich im Altmeisterduell zwischen Unterthingau und Lengenwang. Der Grizzly Johannes Filser schoss die Floschenflitzer fast im Alleingang ab und erzielte in diesem Match sensationelle 5 Treffer. So endete dieses Spiel mit einem 6:1 Erfolg für Unterthingau. Darauf folgte das an diesem Tag ungleiche Duell zwischen den Bulldozer Rieder und den Rangers aus Eisenberg. Die Bulldozer zelebrierten in diesem Match ihre überragende Form die sie bis auf wenige Ausnahmen die gesamte Vorrunde über regelmäßig aufs Eis brachten. Nach sechzig Minuten verliesen sie mit einem deutlichen 7:2 Sieg das Eis. Das dies die Rangers wurmte und sie sich nicht nochmal so abreiben lassen wollten zeigten sie nur einen Tag später gegen denselben Gegner. Diesmal präsentierten sie sich gut gerüstet und zeigten von einer stabilen Defensive heraus ein starkes Hockeymatch. So siegten sie zum Abschluß ihrer Saison verdient mit 4:1. Mit dieser Leistung im Rücken geht es für Eisenberg nun in die Sommerpause, um dann wieder voller Motivation in ihre vierte Saison zu starten. Zum Abschluss trafen dann noch im Lokalderby Bertoldshofen und Stötten aufeinander. In diesem Duell zeigten sich die Crocodiles von ihrer besten Seite und in prächtiger Form vor dem Highlight des Winters, der Endrunde. Sie siegten klar und deutlich mit 7:0. 

Durch die überragenden fünf Treffer gegen Lengenwang schloss Johannes Filser aus Unterthingau zu dem Akteur aus Rieder Max Krause in der Torschützenliste auf. Beide Spieler erzielten bisher 12 Treffer. Somit ist auch in dieser Wertung in der folgenden Endrunde wieder Hochspannung angesagt wer die beliebte Torjägerkanone als sein Eigen nennen darf.

Am kommenden Wochenende steht nun der Höhepunkt jeder Spielrunde an. Im ersten Teil des Play-Offs, dem Halbfinale treffen zunächst die Teams aus Unterthingau und Lengenwang ein weiteres Mal aufeinander. Die ersten beiden Duelle konnten die Grizzlies zu ihren Gunsten entscheiden. Im zweiten Halbfinale kommt es dann zum Derby zwischen den Bulldozer Rieder und dem Titelverteidiger aus Stötten. Auch hier konnten bisher die Bulldozer beide Vorrundenduelle für sich entscheiden. Dass dies aber am Höhepunkt nicht unbedingt was zu sagen hat bewies die vergangene Saison als die beiden Favoriten aus Unterthingau und Rieder jeweils den Kürzeren zogen und sich den Teams aus Stötten und Lengenwang geschlagen geben mussten. Also sollte auch heuer wieder jede Menge Spannung und Dramatik zu erwarten sein, und so wieder Scharen von Zuschauern ins Eisstadion nach Pfronten locken.

Thingauer Grizzlies - Floschenflitzer Lengenwang 6 – 1 (2:0/2:1/2:0)
Tore: 1:0 Matthias Schrägle (6.), 2:0 Johannes Filser (19.), 3:0 Johannes Filser (36.), 3:1 Michael Bader (36.), 4:1 Johannes Filser (37.), 5:1 Johannes Filser (41.), 6:1 Johannes Filser (44.)
Strafzeiten: 8 - 6
Die Grizzlies waren auch in diesem Derby der Altmeister gezwungen mit reduziertem Kader anzutreten. Dennoch dominierten sie das Duell gegen Lengenwang über weite Strecken der Partie und schickten ein deutliches Signal an ihren kommenden Play – Off Gegner. Die Grizzlies erwischten den besseren Start und ließen Lengenwang im ersten Drittel kaum zur Entfaltung kommen. In der sechsten Spielminute setzte Matthias Schrägle den ersten Akzent. Nach einem mustergültigen Pass von Tobias Hartmann aus dem eigenen Drittel enteilte er der Lengenwanger Defensive und vollendete eiskalt zum 1:0. Kurz vor der ersten Drittelpause erhöhte Johannes Filser nach einer starken Kombination auf 2:0 und belohnte die Grizzlies für ihr druckvolles Spiel. Im zweiten Abschnitt fanden die Floschenflitzer dann etwas besser ins Spiel, doch trotz guter Chancen scheiterten sie immer wieder am glänzend aufgelegten Thingauer Goalie Tim Albat. In der 36. Minute schlug Filser dann erneut zu und stellte mit seinem zweiten Treffer auf 3:0. Doch die Gäste antworteten postwendend, Michael Bader gelang nur 30 Sekunden darauf der Anschlusstreffer. Die Hoffnung der Floschenflitzer währte jedoch nicht allzu lange, denn nur eine weitere halbe Minute später stellte J. Filser mit seinem dritten Treffer den alten Abstand wieder her. Mit einem verdienten 4:1 ging es dann in die zweite Pause. Im Schlussabschnitt ließen die Grizzlies nichts mehr anbrennen, Lengenwang fand keine Mittel die kompakte Defensive des Gastgebers zu überwinden, während Thingau nun nach Belieben kombinierte. Innerhalb von drei Minuten sorgte Filser mit seinen traumhaft herausgespielten Treffern vier und fünf an
diesem Tag für den Endstand von 6:1. Damit bleibt der Topscorer der Grizzlies weiter im Rennen um die Torjägerkrone und unterstrich einmal mehr seine Bedeutung für sein Team.

Bulldozer Rieder - Gockel Rangers Eisenberg 7 – 2 (5:1/1:1/0:0)
Tore: 1:0 Stefan Kujan (3.), 2:0 Bernhard Gödel (11.), 2:1 Bernhard Mayr (11.), 3:1 David Hofmann (15.), 4:1 Valentin Guggenmos (17.), 5:1 Jonas Schnauder (18.), 6:1 Alwin Krämer (21.), 6:2 Bernhard Mayr (29.), 7:2 Jonas Schnauder (36.)
Strafzeiten: 6 – 4
Die Bulldozer wollten in diesem Spiel zeigen, dass sie verdient an der Tabellenspitze des Ott-Jakob Cup stehen. Von Beginn an dominierten sie so auch das Geschehen auf dem Eis. Wie in vielen der zurückliegenden Begegnungen gelang ihnen wieder der schnelle Führungstreffer durch Stefan Kujan. Anschließend entwickelte sich ein  weitestgehend ausgeglichenes Spiel und beiden Teams gelang Mitte des ersten Abschnittes jeweils ein Treffer. Ab diesem Zeitpunkt drehte Rieder aber wieder auf und ließ drei weitere Treffer binnen 180 Sekunden folgen. Somit gingen die Bulldozer auch mit einer komfortablen 5:1 Führung in die erste Wechselpause. Unmittelbar nach Beginn des mittleren Abschnittes ließ Jungstar Alwin Krämer den nächsten Treffer folgen. Damit entschied das Kreisstadtteam die Partie endgültig zu seinen Gunsten. Danach schalteten sie einen Gang runter und verwalteten das Resultat. Aber auch dieser Zustand verhalf den Gästen nicht mehr ins Spiel zurück, denn ihnen war bewusst das die Punkte an diesem Tag beim Gastgeber bleiben werden, und ihre Konzentration auf dem Rückspiel am nächsten Tag liegen muss. So erzielten beide Teams in der verbliebenen Spielzeit noch jeweils einen Treffer. Und die sehr fair geführte Partie mit 7:2 für Rieder. Die mit diesem Erfolg auch ihre Tabellenführung geschickt verteidigten.

Gockel Rangers Eisenberg - Bulldozer Rieder 4 – 1 (0:0/2:0/2:1)
Tore: 1:0 Marius Abraham (23.), 2:0 Markus Nägele (30.), 3:0 Marius Abraham (41.), 4:0 Florian Fichtl (43.), 4:1 Alwin Krämer (55.)
Strafzeiten: 8 -2
Nach der Niederlage einen Tag zuvor gegen denselben Gegner konzentrierten sich die Eisenberger zu Beginn auf die Stabilisierung ihre Defensive, was ihnen gut gelang. Der Gegner musste jedoch ersatzgeschwächt antreten. Sie hielten ihn überweite Strecken der Partie weitestgehend fern von ihrem Gehäuse. In den ersten Minuten tasteten sich die beiden Kontrahenten gegenseitig ab und versuchten eigene Fehler zu verhindern. Jedoch entwickelte sich mit zunehmender Spieldauer ein recht anschauliches Spiel mit dem sich auch die anwesenden Zuschauer mehr und mehr anfreunden konnten. Beide Teams erspielten sich immer wieder Gelegenheiten, ohne diese jedoch  erfolgreich in Treffer umzusetzen. So blieb es bis zum Ende des Auftaktdrittels torlos. Im zweiten Abschnitt hatten dann zunächst die Gäste in Form einer Überzahl die Möglichkeit in Führung zu gehen. Doch die kompakte Defensive und ein hervorragend aufgelegter Stefan Neumann im Tor der Rangers liesen, dass jedoch nicht zu. Der Under dock schaffte nicht nur seinen Kasten hinten sauber zu halten, sondern gingen sogar selbst durch Marius Abraham in Führung. Er schaltete nach einem Fehler im Aufbau der Bulldozer am schnellsten und ließ auch Gäste Goalie Manuel Gruber nach einem Alleingang keine Chance. Dieser Führungstreffer verlieh den Gocklern sichtlich Selbstbewusstsein, denn auch in Folge waren sie das aktivere und spielfreudigere Team. Dies wurde dann in der 30. Minute mit dem zweiten Treffer belohnt. Michael Stapf brachte die Scheibe mit einem scharfen Schlenzer gefährlich vor das Tor des Gastes. Den fälligen Rebound verwertete dann Markus Nägele zum 2:0. Doch der Tabellenführer lies sich durch den erneuten Rückschlag nicht aus der Ruhe bringen und kam in den folgenden Minuten durch Valentin Guggenmos zu einigen Großchancen. Doch Stefan Neumann entschied diese Duelle meist zu seinen Gunsten. So ging es mit dem Spielstand von 2:0 in den Schlußdurchgang. Auch in diesem versuchte die junge Mannschaft aus Rieder alles um einen Weg auf die Anzeigetafel zu finden. Doch wieder und wieder stand der gegnerische Keeper, oder das Torgehäuse im Weg. Die Rangers belohnten sich an diesem Abend endlich mal für ihren aufopferungsvollen Einsatz und erhöhten erneut durch Marius Abraham nach wenigen Sekunden auf 3:0. Doch damit nicht genug, keine zwei Zeigerumdrehungen später lagen sich die Mannen des GRC erneut jubelnd in den Armen. Wieder brachte Verteidiger Stapf das Spielgerät mit einem Schlenzer Richtung gegnerischem Tor. Hier scheiterte Matthias Hipp zunächst noch an Torhüter Gruber, ehe Florian Fichtl die Scheibe in unnachahmlicher Art und Weise über die Linie stocherte. Kurz Vor Ende der Begegnung erzielte der Tabellenführer dann doch noch den Ehrentreffer. Alwin Krämer fiel der Puck nach einem unglücklichen Abpraller genau auf die Kelle, welcher als einziger an diesem Abend Stefan Neumann mittels eines Direktschusses überwinden konnte. Somit gewannen die Rangers ihr letztes Saisonspiel dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit 4:1.

Wirtsee Pinguins Bertoldshofen - Crocodiles Stötten 0 – 7 (0:2/0:2/0:3)
Tore: 0:1 Florian Bottner (2.), 0:2 Tobias Hindelang (16.), 0:3 Rainer Hindelang (31.), 0:4 Markus Müller (38.), 0:5 Christoph Hindelang (42.), 0:6 Christoph Hindelang (49.), 0:7 Tobias Bockhart (50.)
Strafzeiten: 8 – 6
Im letzten Hauptrundenspiel erwischten die Crocodiles einen Start nach Maß und gingen bereits nach zwei Minuten durch Florian Bottner in Führung. Danach lieferten sich die beiden Teams im Auftaktdrittel ein weitestgehend ausgeglichenes Spiel. Kurz vor der ersten Pause erhöhte Stötten dann durch Tobias Hindelang den Spielstand auf 0:2. Wiederum erwischten die Gäste aus dem Geltnachtal nach der Spielruhe den besseren Start und erhöhten durch ihren Spielertrainer Rainer Hindelang auf 0:3. Mit diesem Treffer zogen die spielstärkeren Crocodiles den Pinguins letztendlich endgültig den Zahn und legten die Weichen zum Derbysieg. In regelmäßigen Abständen schraubten sie das Resultat durch Treffer von Markus Müller, und einem Doppelschlag von Christoph Hindelang zunächst auf 0:6. Für den Endstand von 0:7 zeichnete sich dann Tobias Bockhart verantwortlich. Somit ging Bertoldshofen wie die Male zuvor als fairer Verlierer vom Eis.

 

Platz

Verein

Spiele

Tore

Punkte

1.
Thingauer Grizzlies
10
43 : 22
16 - 4
2.
Bulldozer Rieder
10
41 : 21
16 - 4
3.
Geltnach Crocodiles Stötten
10
24 : 23
10 - 10
4.
Floschenflitzer Lengenwang
10
24 : 24
10 - 10
5.
Gockel Rangers Eisenberg
10
28 : 40
8 - 12
6.
Wirtsee Pinguins Bertoldshofen
10
13 : 43
0 - 20

 

Halbfinale

Tag

Datum

Uhrzeit

Heim

Gast

Ort

Sa.
15.02.25
13:00
Thingauer Grizzlies
Floschenflitzer Lengenwang
Pfronten
Sa.
15.02.25
15:30
Bulldozer Rieder
Geltnach Crocodiles Stötten
Pfronten

Am vergangenen Wochenende stand in der Eishockeyhobbyrunde des mittleren Ostallgäus ein richtungsweisendes Spiel zwischen den Geltnach Crocodiles Stötten und den Floschenflitzern Lengenwang an. Nach spannenden aber sehr fairen 60 Minuten ging Lengenwang als glücklicher Sieger hervor und schlug den Pokalverteidiger aus Stötten mit 2:0. Mit diesem Erfolg dürfte den Floschenflitzer eine erneute Teilnahme an der folgenden Play-Off Runde kaum mehr zu nehmen sein. Wogegen die Crocodiles weiterhin mit den Gockel Rangers Eisenberg um den letzten wohl freien Platz kämpfen müssen. Die Rangers gingen zum zweiten Mal in Folge ohne eigenen Torerfolg aus einem Spiel heraus. Nachdem sie zuletzt gegen Lengenwang den Kürzeren zogen, mussten sie sich diesmal dem Spitzenreiter aus Unterthingau mit 0:5 geschlagen geben. Trotz ausgeglichenen Spieles erwiesen sich Grizzlies wiedermal äußerst kaltschnäuzig vor dem gegnerischen Gehäuse. Besonders heraus stach dabei Johannes Filser, dem ein lupenreiner Hattrick vergönnt war. Im dritten Spiel trafen die Bulldozer aus Rieder im Lokalderby auf die Wirtsee Pinguins Bertoldshofen. Die Pinguins hielten dabei lange Zeit wacker entgegen, und erst als ihnen im Schlussabschnitt ein wenig die Kräfte schwanden zogen die Bulldozer das Duell mit einem Doppelschlag innerhalb einer  Minute auf ihre Seite und freuten sich am Ende über einen 4:2 Erfolg. Während der Woche konnten die Crocodiles einen eminent wichtigen 5 – 3 Sieg gegen Eisenberg einfahren und diese somit auf Distanz halten.

Am kommenden Wochenende stehen in dieser Runde lediglich zwei Partien an. Hierbei treffen im Spitzenspiel die beiden erstplatzierten Teams aus Unterthingau und Rieder aufeinander. Rieder fehlt noch ein Punkt für die Teilnahme an der Play-Off Runde, diesen werden sie versuchen bereits gegen Unterthingau klar zu machen. Das spannende Hinspiel konnten jedoch die Grizzlies mit 4:2 zu ihren Gunsten entscheiden. Zudem treffen die beiden Nachzügler aus Eisenberg und Bertoldshofen aufeinander. Für die Rangers ist nach den letzten beiden Niederlagen zwingend ein Erfolg von Nöten, wollen sie noch an Stötten vorbeiziehen, dass sollte jedoch gegen das Schlusslicht durchaus zu bewerkstelligen sein.

Max Krause aus Rieder führt zwar noch die Torschützenliste mit 10 Treffern an, aber der Thingauer Johannes Filser rückte ihm mit seinem Hattrick gegen Eisenberg bedenklich nah an seine Fersen. Filser erzielte gegen die Rangers seine Treffer fünf bis sieben.

Thingau Grizzlies - Gockel Rangers Eisenberg 5 – 0 (2:0/2:0/2:0)
Tore: 1:0 Matthias Schrägle (3.), 2:0 Markus Krumm (13.), 3:0 Johannes Filser (25.), 4:0 Johannes Filser (30.), 5:0 Johannes Filser (49.)
Strafzeiten: 8 – 6
Am Samstagabend empfingen die Thingau Grizzlies vor heimischer Kulisse im Eisstadion in Kempten die Rangers aus Eisenberg. Die Rangers starteten gleich stark und setzten Thingau früh unter Druck. Doch es war Matthias Schrägle, der in der dritten Minute eiskalt einen Fehler in der Eisenberger Defensive ausnutzte und die Grizzlies in Führung brachte. Der Gast zeigte sich davon jedoch nicht großartig beeindruckt und drängte sofort auf den Ausgleich, hatten jedoch Pech, als ein Schuss von Markus Krumm unglücklich vom Eisenberger Verteidiger abgefälscht wurde und zum 2:0 im Netz landete. Im zweiten Drittel machten die Gockler weiter das Spiel, aber Torhüter Tim Albat im Gehäuse des Gastgebers war wiedermal ein sicherer Rückhalt. Auf der anderen Seite schlug Johannes Filser in der 25. Spielminute das erste Mal zu. Mit einem Direktschuss erhöhte er auf 3:0. Damit war jedoch sein Torhunger noch lange nicht gestillt, denn lediglich fünf Zeigerumdrehungen später lies er einen weiteren Treffer zum 4:0 folgen. Trotz mehr Spielanteilen der Gäste erwiesen sich die Grizzlies vor dem gegnerischen Tor einfach effizienter. Im Schlussabschnitt kämpfte Eisenberg weiter und gab alles um den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch die stabile Defensive um Goalie Albat konnte dem Druck auch weiterhin standhalten. Zehn Minuten vor dem Ende machte Filser mit seinem dritten Treffer an diesem Abend und einem lupenreinen Hattrick alles klar. Nach einem Rebound versenkte er den Puck zum 5:0 Endstand. Am Ende war es für Unterthingau ein hart erkämpfter Sieg, Mit diesem konnten die Grizzlies auch die Tabellenführung verteidigen, während die Rangers um ihre erstmalige Playoff – Chance weiterhin bangen müssen.

Crocodiles Stötten - Floschenflitzer Lengenwang 0 – 2 (0:1/0:0/0:1)
Tore: 0:1 Andreas Bauer (19.), 0:2 Benjamin Roth (44.)
Strafzeiten: 2 – 10
Der Druck der auf diesem Spiel lag war von Beginn an zu spüren, wollen doch die beiden Finalteilnehmer des letzten Jahres sich natürlich unbedingt auch in dieser Spielzeit am den Playoffs beteiligen. Nach einem ausgeglichen Auftaktdurchgang mit Möglichkeiten vor beiden Toren gingen die Floschenflitzer kurz vor Drittelende durch einen Flachschuss von Andreas Bauer mit etwas Glück in Führung. In diesem trotz der Brisanz sehr fair geführten Match scheiterten die Crocodiles im Mitteldrittel bei einer Vielzahl an Chancen immer wieder an der starken Lengenwanger Torhüterin Sabrina Guggemos, und wenn diese mal ausgespielt war stand das Torgehäuse einem Torerfolg im Weg. Im Schlussabschnitt gelang es wiederum den Floschenflitzern durch Spielertrainer Benjamin Roth auf 0:2 zu erhöhen. Dies sollte gleichbedeutend mit dem Endstand sein.

Bulldozer Rieder - Wirtsee Pinguins Bertoldshofen 4 – 2 (1:1/1:0/2:1)
Tore: 0:1 Nico Lodetti (5.), 1:1 Max Krause (11.), 2:1 Valentin Guggenmos (26.), 2:2 Max Mayr (47.), 3:2 Stephan Kujan (48.), 4:2 Philipp Zeiler (49.)
Strafzeiten: 2 – 2
Die Bulldozer bereiteten sich konzentriert auf das Lokalderby vor und versuchten ihre Taktik der frühzeitigen Führungen in ihren Partien weiter fortsetzen. Doch die beiden Kontrahenten neutralisierten sich anfangs weitestgehend. Erst Nico Lodetti vollendete einen Angriff der Pinguins in der fünften Spielminute zum Führungstreffer. Die Gäste verloren jedoch ein wenig den Faden nach diesem Treffer. So übernahm Rieder mehr und mehr die Kontrolle in dieser Begegnung, und erspielten sich dadurch auch zahlreiche schöner Chancen. Eine davon wusste Kapitän Max Krause geschickt in den Ausgleichstreffer umzumünzen. So ging es mit dem 1:1 dann auch in die erste Wechselpause. Nach dieser erspielte sich der Gastgeber weiter gute Chancen, die jedoch vom Keeper des Bertoldshofener, Christian Sommer zunächst allesamt bravourös vereitelte werden konnten, und auch der Gäste waren mit ihren Kontern immer wieder gefährlich. Doch die Bulldozer erwiesen sich damit erfolgreich umzugehen und so brachte Valentin Guggenmos in der 26. Minute sein Team erstmals in Führung. Den Rest dieses Durchganges lieferten sich die beiden Kontrahenten einen ausgeglichenen Schlagabtausch ohne jedoch nochmal einen erfolgreichen Abschluss zu erzielen. Im Schlussabschnitt warf das Team vom Wirtsee nochmal alles nach vorne um eine
erneute Niederlage zu verhindern. So gelang Max Mayr dann auch in der 47. Minute der Ausgleichstreffer zum 2:2. Damit hatten die Bulldozer wahrlich nicht mehr gerechnet und zeigten sich merklich geschockt. Mit einer starken Willensleistung zogen diese das Match keine Minute später durch einen Doppelschlag von Stefan Kujan und Philipp Zeiler doch noch auf ihre Seite.

Geltnach Crocodiles Stötten - Rangers Eisenberg 5 – 3 (1:1/1:2/3:0)
Tore: 0:1 Josef Waibl (2.), 1:1 Markus Müller (7.), 2:1 Thomas Rauh (25.), 2:2 Bernhard Mayr (28.), 2:3 Bernhard Mayr (36.), 3:3 Rainer Hindelang (47.), 4:3 Thomas Rauh (48.), 5:3 Franz Fichtl (54.)
Strafzeiten: 4 – 11 + Sd (Marius Abraham)
In einem für beide Teams sehr wichtigen Spiel im Kampf um die Teilnahme an der folgenden Play-Off Runde starteten die Gockler besser und gingen so auch nach nicht mal zwei Minuten durch Josef Waibl in Führung. Doch die Crocodiles antworten kurze Zeit später nach einem Alleingang von Markus Müller mit dem Treffer zum 1:1. Anschließend wankte die Partie stetig hin und her. Dem Führungstreffer des Gastgebers lies Bernhard Mayr im Mittelabschnitt einen Doppelschlag folgen mit dem er das Resultat zunächst zu Gunsten der Rangers drehen konnte. Im Schlussabschnitt nutzte Stötten in Minute 47 und 48 die Gunst der Stunde und drehte die Partie wieder auf seine Seite. Verantwortlich zeigten sich hierbei Spielertrainer Rainer Hindelang und sein Kollege Thomas Rauh. Eisenberg versuchte die Begegnung im Anschluss zwar nochmal zu drehen, dieses Vorhaben wurde mit dem Treffer von Routinier Franz Fichtl in der 54. Minute jäh beendet. Er stellte somit auch den Endstand von 5:3 her. Durch diesen Sieg legte Stötten die Weichen auch Richtung Endrunde.

 

Platz

Verein

Spiele

Tore

Punkte

1.
Thingauer Grizzlies
8
35 : 15
14 - 2
2.
Bulldozer Rieder
7
27 : 13
12 2
3.
Floschenflitzer Lengenwang
9
23 : 18
10 - 8
4.
Geltnach Crocodiles Stötten
9
17 : 23
8 - 10
5.
Gockel Rangers Eisenberg
7
18 : 31
4 - 10
6.
Wirtsee Pinguins Bertoldshofen
8
12 : 32
0 - 16

 

Nächsten Spiele

Tag

Datum

Uhrzeit

Heim

Gast

Ort

Sa.
01.02.25
13:00
Bulldozer Rieder
Thingauer Grizzlies
Pfronten
So.
02.02.25
20:40
Gockel Rangers Eisenberg
Wirtsee Pinguins Bertoldshofen
Pfronten

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