Mit Herzschlag-Momenten ins Endspiel. Floschenflitzer Lengenwang und Bulldozer Rieder greifen nach dem Titel im diesjährigen Finale des OTT-JAKOB Cups
Floschenflitzer Lengenwang – Crocodiles Stötten 4:3 n.P. (1:1 / 1:1 / 1:1)
Tore: 0:1 Michael Oberweiler (1.), 1:1 Benjamin Roth (20.), 1:2 Martin Schmidl (26.), 2:2 Stefan Müller (39.), 3:2 Stefan Heupel (48.), 3:3 Thomas Rauh (54.) 3:4 Stefan Müller (Penalty)
Strafminuten: 4 – 10
Im ersten Halbfinale empfingen die Floschenflitzer Lengenwang die Crocodiles aus Stötten. Hierbei konnten beide Teams auf einen vollen Kader zurückgreifen. Die Partie begann mit einer kalten Dusche für den Hauptrundenersten aus Lengenwang. Michael Oberweiler nutze quasi den ersten Torschuss der Crocodiles zur 0:1 Führung, nachdem er Torhüter Martin Popp mit einem schönen Rückhandschuss überwinden konnte. Es brauchte ein wenig, bis die Gastgeber aus Lengenwang in die Partie fanden. Doch kurz vor Ende des ersten Drittels war es dann so weit und Benjamin Roth vollendete eine schöne Kombination zum 1:1 Ausgleich. Damit ging es mit einem spannenden 1:1 in die erste Drittelpause. Auch im zweiten Abschnitt bot sich den über 200 anwesenden Zuschauern ein ähnliches Bild. Es war ein extrem schnelles, körperliches und umkämpftes Halbfinale, in dem sich beide Teams nichts schenkten. Beide Mannschaften lauerten hierbei auf einen Fehler des Gegners. Einen dieser besagten Fehler, nutze dann Stötten erneut eiskalt aus. Martin Schmidl nutze eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Floschenflitzer und erzielte in Minute 26 die erneute Führung für die Crocodiles. Doch der Hauptrundenprimus zeigte sich auch von diesem Rückschlag sichtlich unbeeindruckt und antwortete erneut eine Minute vor der Drittelpause durch den Treffer von Stefan Müller. Damit ging es auch in die zweite Drittelpause mit einem Remis. In Abschnitt Nummer drei gelang Lengenwang dann der erstmalige Führungstreffer und ging durch Stefan Heupel 12 Minuten vor Ende der Partie mit 3:2 in Führung. Doch die Crocodiles zeigten an diesem Abend erneut eine sehr starke Leistung und belohnten sich dann sechs Minuten vor Ende der Partie. Thomas Rauh erzielte den 3:3 Ausgleich für seine Farben. Damit gab es auch nach 60 Minuten keinen Sieger und die Entscheidung musste im Penaltyschießen fallen. Hierbei bewahrte lediglich Stefan Müller einen kühlen Kopf und schoss seine Floschenflitzer Lengenwang mit seinem verwandelten Penalty ins Finale.
Thingauer Grizzlies – Bulldozer Rieder 2:3 (0:1 / 0:2 / 2:1)
Tore: 0:1 Philipp Zeiler (5.), 0:2 Jonas Schnauder (37.), 0:3 Bernhard Gödel (39.), 1:3 Johannes Filser (48.), 2:3 Lorenz Stich (58.)
Strafminuten: 14 – 10
Im zweiten Halbfinalspiel empfing der Titelverteidiger aus Unterthingau die Bulldozer Rieder. Hierbei fanden die leicht favorisierten Gastgeber aus Thingau von Beginn an nur schwer in die Partie. Rieder witterte ihre Chance und nutzte diese Situation konsequent aus und ging in der fünften Spielminute durch eine Überzahlsituation mit 0:1 in Führung. Torschütze war Philipp Zeiler. Auch im weiteren Spielverlauf blieben die Gäste spielbestimmend, während die Grizzlies bemüht waren in ihr gewohntes Spiel zu finden. Torchancen blieben bis zur ersten Drittelpause Mangelware. Auch im zweiten Drittel änderte sich wenig am Spielverlauf. Rieder kontrollierte das Spielgeschehen und erhöhte in der 37. Spielminute durch Jonas Schnauder auf 0:2. Doch damit nicht genug. Nur zwei Zeigerumdrehungen später zappelte die Scheibe erneut im Netz der Grizzlies. Diesmal war es Bernhard Gödel, der auf 0:3 erhöhte. Damit ging Rieder mit einer drei-Tore-Führung in das letzte Drittel. Doch im Schlussabschnitt zeigte der Meister dann seine Klasse und erhöhte zunehmend den Druck auf die Hintermannschaft der Bulldozer. Mit Erfolg. In Minute 48 verwandelte Johannes Filser seinen Alleingang und brachte die Grizzlies damit erstmalig auf die Anzeigentafel, ehe Lorenz Stich, zwei Minuten vor Ende der Partie, den 2:3 Anschlusstreffer erzielte. Der Meister setzte nun alles auf eine Karte und nahm Torhüter Tim Albat zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch Trotz großem Einsatz und unermüdlicher Moral wollte der Ausgleich am Ende nicht mehr fallen. Damit ziehen die Bulldozer Rieder nach einer, über weite Strecken dominanten Leistung, verdient in das Finale ein, während für die Thingau Grizzlies der Traum von der Titelverteidigung gescheitert ist. Damit geht eine ausgeglichene und spannende Hauptrunde zu Ende. Mit den beiden Siegen von Stötten und Rieder ziehen beide Teams damit am Ende noch in das Halbfinale ein. Das Nachsehen hat wieder einmal Eisenberg die trotz einer starken Saison den Halbfinaleinzug erneut knapp verpassen.
Auch am Finaltag sind die Zuschauer natürlich herzlich eingeladen ihre Teams nochmals zu unterstützen und für einen würdigen Rahmen zum Abschluss der diesjährigen Saison zu sorgen.
Auch am Finaltag besteht ein Glasflaschenverbot! Der Kiosk im Stadion hat aber natürlich wieder geöffnet!
Finalspiele |
Tag |
Datum |
Uhrzeit |
Heim |
Gast |
Ort |
Sa. |
28.02.26 |
13:00 |
Thingauer Grizzlies |
Geltnach Crocodiles Stötten |
Pfronten |
Sa. |
28.02.26 |
15:30 |
Floschenflitzer Lengenwang |
Bulldozer Rieder |
Pfronten |