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Berichte Thingauer Grizzlies 2025/2026

Tore: 0:1 Philipp Zeiler (5.), 0:2 Jonas Schnauder (37.), 0:3 Bernhard Gödel (39.), 1:3 Johannes Filser (48.), 2:3 Lorenz Stich (58.)
Strafminuten: 14 – 10

Im zweiten Halbfinalspiel empfing der Titelverteidiger aus Unterthingau die Bulldozer Rieder. Hierbei fanden die leicht favorisierten Gastgeber aus Thingau von Beginn an nur schwer in die Partie. Rieder witterte ihre Chance und nutzte diese Situation konsequent aus und ging in der fünften Spielminute durch eine Überzahlsituation mit 0:1 in Führung. Torschütze war Philipp Zeiler. Auch im weiteren Spielverlauf blieben die Gäste spielbestimmend, während die Grizzlies bemüht waren in ihr gewohntes Spiel zu finden. Torchancen blieben bis zur ersten Drittelpause Mangelware. Auch im zweiten Drittel änderte sich wenig am Spielverlauf. Rieder kontrollierte das Spielgeschehen und erhöhte in der 37. Spielminute durch Jonas Schnauder auf 0:2. Doch damit nicht genug. Nur zwei Zeigerumdrehungen später zappelte die Scheibe erneut im Netz der Grizzlies. Diesmal war es Bernhard Gödel, der auf 0:3 erhöhte. Damit ging Rieder mit einer drei-Tore-Führung in das letzte Drittel. Doch im Schlussabschnitt zeigte der Meister dann seine Klasse und erhöhte zunehmend den Druck auf die Hintermannschaft der Bulldozer. Mit Erfolg. In Minute 48 verwandelte Johannes Filser seinen Alleingang und brachte die Grizzlies damit erstmalig auf die Anzeigentafel, ehe Lorenz Stich, zwei Minuten vor Ende der Partie, den 2:3 Anschlusstreffer erzielte. Der Meister setzte nun alles auf eine Karte und nahm Torhüter Tim Albat zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch Trotz großem Einsatz und unermüdlicher Moral wollte der Ausgleich am Ende nicht mehr fallen. Damit ziehen die Bulldozer Rieder nach einer, über weite Strecken dominanten Leistung, verdient in das Finale ein, während für die Thingau Grizzlies der Traum von der Titelverteidigung gescheitert ist. Damit geht eine ausgeglichene und spannende Hauptrunde zu Ende. Mit den beiden Siegen von Stötten und Rieder ziehen beide Teams damit am Ende noch in das Halbfinale ein. Das Nachsehen hat wieder einmal Eisenberg die trotz einer starken Saison den Halbfinaleinzug erneut knapp verpassen.

Tore: 0:1 Tobias Hartmann (16.), 1:1 Bernhard Mayr (21.), 2:1 Markus Nägele (32.), 3:1 Alexander Melzer (39.), 3:2 Markus Hartmann (39.)
Strafminuten: 10 – 4

Den besseren Start in die Partie erwischten zunächst die Grizzlies aus Thingau. In den Anfangsminuten erspielten sie sich ein klares Chancenplus und kamen zu mehreren guten Einschussmöglichkeiten. Folgerichtig erzielten die Gäste dann auch den ersten Treffer. Tobias Hartmann brachte seine Farben in der 16. Spielminute mit 0:1 in Führung. In Abschnitt Nummer zwei zeigten sich die Gockel Rangers dann deutlich offensiv freudiger. Die Hausherren erspielten sich nun mehrere gute Tormöglichkeiten und belohnten sich dann auch. Bernhard Mayr erzielte nach schöner Vorarbeit von Felix Abraham in Minute 21 den 1:1 Ausgleich. Auch in der Folge zeigten sich die Eisenberger weiterhin unangenehm und drehten die Partie in Minute 32 zu ihren Gunsten. Markus Nägele war es, welcher die Scheibe nach einem Abpraller zum 2:1 über die Linie brachte. Nun funktionierte nahezu alles bei den Hausherren und Alexander Melzer erhöhte nur sieben Minuten nach dem Führungstreffer mit einem schönen Alleingang in Unterzahl auf 3:1. Dies ließ der Meister nicht auf sich sitzen und nutzte nur 35 Sekunden nach dem erneuten Rückschlag dann die Überzahlgelegenheit durch Markus Hartmann. Im Schlussdrittel legte Thingau noch einmal alles in die Waagschale und setzte das Gehäuse der Rangers zeitweise massiv unter Druck. Dabei wuchs Torhüter Stefan Neumann über sich hinaus und hielt die Führung mit mehreren spektakulären Paraden fest. Auch in der Schlussminute agierten die Eisenberger nochmals in Unterzahl, doch trotz gezogenem Torhüter und mehrerer Ausgleichschanen der Gäste brachten die Rangers den knappen Vorsprung am Ende über die Zeit. Mit diesem Erfolg bauen die Gockel Rangers Eisenberg ihre Serie aus und bleiben damit auch im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen. 

Tore: 0:1 Tobias Hiltensperger (17.), 0:2 Johannes Filser (21.), 1:2 Valentin Guggenmos (24.), 1:3 Lorenz Stich (59.)
Strafminuten: 0 – 2

Am Samstagmittag trafen die Bulldozer Rieder im Rückspiel auf die Thingauer Grizzlies. Hierbei wollten die Gastgeber die knappe Niederlage aus dem Hinspiel wieder gut machen. Trotz mehreren Ausfällen präsentierten sich die Bulldozer von Beginn an konzentriert, und boten den Grizzlies vom Bully weg Parole. Defensiv stand man sicher, und ließ nur wenige Chancen zu. Jedoch gelang auch zunächst offensiv nicht wirklich viel und Torchancen für das Heimteam waren in den Anfangsminuten Mangelware. Es dauerte bis zur zur 17. Spielminute, ehe Tobias Hiltensperger eine schöne Einzelaktion zum 0:1 für den Tabellenführer vollendete. Dies war dann auch der Spielstand nach dem ersten Drittel. Nach der Drittelpause verschliefen die Bulldozer die Anfangsphase zunächst komplett. Dies wurde von den Grizzlies auch prompt bestraft und Johannes Filser erhöhte in Minute 21 auf 0:2. Doch dieser Treffer zeigte Wirkung bei den Gastgebern. Nun wachte Rieder auf und übernahm in der Folge immer mehr das Zepter der Partie. Valentin Guggenmos erzielte mit einem schönen Handgelenksschuss nach knapp 24 Minuten den Anschlusstreffer. In der Folge wurden die Gäste immer mehr ins eigene Drittel eingeschnürt, jedoch vergaben die Bulldozer die ein oder andere gute Gelegenheit zum mittlerweile verdienten Ausgleich. Damit ging es auch in die zweite Drittelpause mit einer knappen Führung für Thingau. Auch im Schlussabschnitt blieb es eine muntere und spannende Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Rieder ging dann eine Minute vor Schluss All-in und zog Torhüter Meiko Mehnert zu Gunsten eines sechsten Feldspielers. Doch statt dem Ausgleich waren es die Gäste aus Thingau, welche eine Minute vor Ende die Partie entschieden. Hier nutzte Lorenz Stich einen Scheibenverlust eiskalt aus und erzielte per Empty-Net Treffer den 1:3 Endstand.

Tore: 0:1 Johannes Filser (4.), 0:2 Johannes Filser (27.), 1:2 Rainer Hindelang (30.), 2:2 Michael Oberweiler (34.), 3:2 Martin Schmidl (49.), 3:3 Johannes Filser (52.)
Strafminuten: 10 – 10

Am 11.01.26 stand das Rückspiel zwischen den Geltnach Crocodiles aus Stötten und den Thingauer Grizzlies an. Stötten wollte hierbei die 5:2 Niederlage aus dem Hinspiel wiedergutmachen. Zu Beginn des Spiels erwischten die Grizzlies jedoch den besseren Start und gingen in der vierten Spielminute durch Johannes Filser mit 0:1 in Führung. Bis zur Drittelpause passierte dann nicht mehr viel, womit es mit einer knappen Führung für die Grizzlies in die erste Pause ging. Auch im zweiten Drittel erwischte der Meister zunächst den besseren Start und erneut war es Johannes Filser der in Minute 27 auf 0:2 erhöhte. Nun standen die Zeichen gut für einen erneuten Sieg der Grizzlies. Doch dann der Schock für den Tabellenführer. Rainer Hindelang verkürzte in der 30. Spielminute durch einen Shorthander auf 1:2. Und es kam noch besser für die Crocodiles. Nur vier Minuten später musste erneut ein Spieler von Stötten auf die Strafbank und erneut schlugen die Crocodiles in Unterzahl durch Michael Oberweiler eiskalt zu. Somit ging es mit einem 2:2 in das letzte Spieldrittel. Und auch hier bewiesen die Crocodiles erneut ihre Stärke in Unterzahl und gingen, trotz einer doppelten Unterzahl, durch einen schönen Spielzug und den Treffer von Martin Schmidl erstmalig an diesem Abend in Führung. Doch die Freude währte nur kurz, denn Thingau konnte sich auf ihren Topscorer Johannes Filser verlassen der die Partie drei Minuten später erneut ausgleichen konnte. Dies war dann auch der Endstand in einer packenden, kämpferischen aber durchaus fairen Partie.

Tore: 0:1 Melzer A. (0:10), 1:1 Ruschka C. (5:34), 1:2 Melzer A. (21:00), 2:2 Filser J. (44:31)
Strafminuten: 6 - 8

Im Spiel des OTT-JAKOB Cups trennten sich die Thingauer Grizzlies und die Gockel Rangers Eisenberg mit einem 2:2-Unentschieden. Vor rund 50 Zuschauern entwickelte sich eine intensive und ausgeglichene Partie. Die Gäste aus Eisenberg erwischten den besseren Start und gingen früh in Führung. Direkt nach dem Anfangsbully ging es auf das Tor von Goalie Tim Albat, der den ersten Schuss noch parieren konnte, doch Alexander Melzer verwandelte den Rebound nach gerade einmal 10 Sekunden glücklich zur 0:1-Führung. Thingau steigerte sich im weiteren Verlauf des ersten Drittels und kam noch vor der Pause durch Christoph Ruschka zum 1:1-Ausgleich. Im zweiten Drittel erzielten die Gockel Rangers erneut kurz nach Anpfiff durch Melzer die Führung. In der Folge übernahmen die Grizzlies mehr Spielanteile und erspielten sich ein Chancenplus, scheiterten jedoch mehrfach an der gut organisierten Defensive der Gastgeber. Auch im Schlussabschnitt blieb das Spiel umkämpft. Eisenberg  verteidigte konsequent, während Thingau weiter Druck ausübte. In der Schlussminute nahm Thingau den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis und wurde kurz vor Spielende belohnt: Johannes Filser erzielte fünf Sekunden vor der Schlusssirene den 2:2-Ausgleich. Am Ende stand ein leistungsgerechtes Unentschieden in einer Partie, die von hohem Tempo, intensiven Zweikämpfen und großem Einsatz auf beiden Seiten geprägt war. Somit teilen sich beide Teams die Punkte.

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