Halbfinale: Thingauer Grizzlies – Bulldozer Rieder 2:3 (0:1 / 0:2 / 2:1)
Tore: 0:1 Philipp Zeiler (5.), 0:2 Jonas Schnauder (37.), 0:3 Bernhard Gödel (39.), 1:3 Johannes Filser (48.), 2:3 Lorenz Stich (58.)
Strafminuten: 14 – 10
Im zweiten Halbfinalspiel empfing der Titelverteidiger aus Unterthingau die Bulldozer Rieder. Hierbei fanden die leicht favorisierten Gastgeber aus Thingau von Beginn an nur schwer in die Partie. Rieder witterte ihre Chance und nutzte diese Situation konsequent aus und ging in der fünften Spielminute durch eine Überzahlsituation mit 0:1 in Führung. Torschütze war Philipp Zeiler. Auch im weiteren Spielverlauf blieben die Gäste spielbestimmend, während die Grizzlies bemüht waren in ihr gewohntes Spiel zu finden. Torchancen blieben bis zur ersten Drittelpause Mangelware. Auch im zweiten Drittel änderte sich wenig am Spielverlauf. Rieder kontrollierte das Spielgeschehen und erhöhte in der 37. Spielminute durch Jonas Schnauder auf 0:2. Doch damit nicht genug. Nur zwei Zeigerumdrehungen später zappelte die Scheibe erneut im Netz der Grizzlies. Diesmal war es Bernhard Gödel, der auf 0:3 erhöhte. Damit ging Rieder mit einer drei-Tore-Führung in das letzte Drittel. Doch im Schlussabschnitt zeigte der Meister dann seine Klasse und erhöhte zunehmend den Druck auf die Hintermannschaft der Bulldozer. Mit Erfolg. In Minute 48 verwandelte Johannes Filser seinen Alleingang und brachte die Grizzlies damit erstmalig auf die Anzeigentafel, ehe Lorenz Stich, zwei Minuten vor Ende der Partie, den 2:3 Anschlusstreffer erzielte. Der Meister setzte nun alles auf eine Karte und nahm Torhüter Tim Albat zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch Trotz großem Einsatz und unermüdlicher Moral wollte der Ausgleich am Ende nicht mehr fallen. Damit ziehen die Bulldozer Rieder nach einer, über weite Strecken dominanten Leistung, verdient in das Finale ein, während für die Thingau Grizzlies der Traum von der Titelverteidigung gescheitert ist. Damit geht eine ausgeglichene und spannende Hauptrunde zu Ende. Mit den beiden Siegen von Stötten und Rieder ziehen beide Teams damit am Ende noch in das Halbfinale ein. Das Nachsehen hat wieder einmal Eisenberg die trotz einer starken Saison den Halbfinaleinzug erneut knapp verpassen.